Zeitzeugen

Zeitzeugenbesuch„Nehmt wahr, in welchem Glück ihr euch befindet!“

Prälat Leopold Städtler besuchte als Zeitzeuge die 8. Klassen. Er erzählte, dass ihm die Wichtigkeit von einem versöhnten Zusammenleben in einem Staat gerade durch die Gräuel des II. Weltkriegs bewusst geworden ist. Der Spannungsbogen ging von seiner Jugend, wo er durch eine List der Hitlerjugend ausgewichen war, über die Zeit als Frontsoldat bis zu den Erfahrungen der Kriegsgefangenschaft. Unprätentiös schilderte er die Notwendigkeit, dem Gewissen zu gehorchen, indem er etwa den Befehl "verbrannte Erde zu hinterlassen" nicht befolgte. Die Frage, warum gerade er überlebt hat, beschäftigte ihn und war auch eine Motivation, Priester zu werden. Das schien ihm als der geeignetste Weg, zu einem friedlichen Miteinander beizutragen. Beeindruckend war auch die Schilderung von der Konfrontation mit den Wunden der Vergangenheit (Ständestaat, Bindung der Kirche an eine Partei, …) als Jungpriester. Die Haltung des glaubwürdig Neues beginnen Wollens und das Interesse aller, eine gute Lösung für Österreich zu finden, ermöglichte es, die Gräben zwischen den vormals verfeindeten Gruppen zu überwinden. „Sein Appell an uns Schüler, wahrzunehmen, in welchem Glück wir uns befinden, so leben zu dürfen, wie wir es tun (Bildung, Lage des Landes, …) hat uns besonders berührt.“ Mag. Karl Haidacher, Mag. Helga Schreiber

  Schulchor

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 Im Schuljahr 2019/20 waren Schülerinnen und Schüler der 5a, 5b, 7b, 8a und 8c Teil des Schulchores. Geprobt wurde jeden Montag in der 7. Stunde.Das Singen für den guten Zweck ist schon Tradition: So wie schon in vergangenen Jahren war der Schulchor auch in diesem Schuljahr wieder im Dezember aktiv, als an einem Adventsamstag in der Grazer Herrengasse um Spenden für die Steirische Kinderkrebshilfe gesungen wurde. Auch im Jahr 2020 ist das ORG der Schulschwestern Träger des Meistersinger-Gütesiegels. Dieses Gütesiegel wird an steirische Schulen verliehen, an denen vorbildliche Chorarbeit geleistet wird. Die feierliche Verleihung des Gütesiegels findet voraussichtlich im Herbst statt. Mag. Christina Eichberger zurück

  

Ökologie-Projekt - Nachhaltigkeit:  nachhaltiges Wichteln

Oekolog1

Ein halbes Jahr ist nun seit Weihnachten vergangen und im ersten Moment kann man mit dieser Anspielung eigentlich nichts anfangen. In diesem Jahr stand beim Ökologprojekt das Einsparen von Ressourcen (nachhaltiger Konsum und Lebensstil) im Vordergrund. Dazu haben sich einige Klassen im ORG für ein „nachhaltiges Wichteln“ entschieden. Doch was bedeutet Nachhaltigkeit? Nachhaltigkeit bezieht sich sowohl auf die Gegenwart als auch auf die Zukunft, wobei u.a. Ressourcen, (im)materielle Güter, ökonomische und ökologische Einheiten geschützt sowie kurz- und langfristig sichergestellt werden können. So stellt sich die Frage, welchen Beitrag kann man dazu leisten? Vor allem beim Wichteln kann man auf Nachhaltigkeit achten:

  • Selbstgemachtes (Kekse, Kuchen, Marmeladen, …), wobei auf den ökologischen Fußabdruck – regionale Produkte – geachtet werden soll
  • Basteln unter dem Motto „Upcycling“
  • Gutscheine für gemeinsame Aktivitäten
  • Verschenkeladen (Nachhaltig in Graz)
  • Haushalt (Bücher, Schreibutensilien, Spiele, …)

In der Weihnachtsstunde wurde das „nachhaltige Wichteln“ dann umgesetzt, wobei in manchen Klassen auf Verpackungsalternativen und bei anderen wiederum auf den Nutzen des Geschenkes geachtet wurde. Bei der Geschenkübergabe wurden dem Wichtel kurz die Gedanken, Gründe, Überlegungen zum Geschenk kundgetan und die Freude zeigte sich in den Gesichtern. Selbst, wenn jedes halbe Jahr ein Denkanstoß notwendig ist, um sich wieder bewusst zu machen, nachhaltig zu leben und auf die Umwelt zu achten, zeigt sich, dass man bereits mit kleinen Schritten einiges bewirken kann. Mag. Elke Scherrzurück

Graz-Marathon

run4unity

Im Rahmen des Graz-Marathons nahmen wir heuer zum dritten Mal am Viertelmarathon teil. Trotz der großen Herausforderung, 10,5 km bewältigen zu müssen, war die Motivation, laufend Gutes zu tun so groß, dass sich auch heuer die Gruppe der LäuferInnen wieder vergrößert hat. Wir meldeten uns als run4unity-Läufer an: Dadurch wurde pro gelaufenem Kilometer 1 Euro des Nenngeldes von den Veranstaltern für das Projekt „Sunrise“ in Ecuador überwiesen. Mit dem Spendengeld werden in drei kleinen Dörfern, die 2016 besonders vom verheerenden Erdbeben betroffen waren, Gemeinschaftsräume und Sportanlagen gebaut, Fischer ausgebildet und die notwendige Infrastruktur langsam wiederaufgebaut. Vom Gesamtbetrag von 2500 €, die beim Graz-Marathon gesammelt wurden, konnte so unsere Schule 160 € beitragen. Mag. Karl Haidacher, Mag. Helga Schreiber  zurück

 

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